Lachen im Business bringt 12 % mehr Umsatz

Lachen Sie manchmal lauthals im Business? Wenn nicht, dann wird es höchste Zeit! Denn eine Studie bringt zum Vorschein, dass Lachen die Produktivität im Unternehmen um 12 Prozent steigern kann. Sabine Pöhacker, Eigentümerin der Wiener PR-Agentur comm:unications, über Lachen und Erfolg im Business.

An der britischen Universität Warwick (Zentrum für Wettbewerbsvorteile in der globalen Wirtschaft) wurden Probanden zehnminütige Lach-Comics gezeigt, zudem wurden sie mit Gratis-Snacks und -Drinks beglückt. Das Ergebnis: Ihre Produktivität wurde durchschnittlich um 12 Prozent und teilweise um bis zu 20 Prozent gesteigert. Himmel – so einfach geht’s!

Lachen als unternehmerischer Wert

Schon Darwin wusste es und zahlreiche Studien belegen es: Lachen trägt zur Lebenserleichterung bei. Auch wenn in Firmen vielerorts nur im Keller gelacht wird, sollten PR-Verantwortliche ihren Kunden Lachen als unternehmerischen Wert näherbringen. Wer richtig lacht, aktiviert 135 Muskeln im Gesicht und energetisiert letztendlich auch das Zwerchfell, den gesamten Körper – und das Unternehmen. Wer lacht ist glücklicher und motivierter – wer lacht und zufrieden ist, ist weniger krank. (Kein Wunder: Lachen stärkt den Kreislauf, fördert die Durchblutung und verbessert das Immunsystem.)

Lachen fördert unternehmerisches Potential

Lachen setzt Endorphine im Gehirn frei. Glückshormone wie Serotonin, Dopamin und Oxytocin verringern Stress, nehmen Druck und Spannung weg und tragen zu mehr Gelöstheit sowie Aufnahmefähigkeit bei. Das führt wiederum zu deutlich mehr Leistung und steigert die Kreativität. Gelotologen (Lachforscher 😊) gehen davon aus, dass eine Minute Lachen genauso belebend ist wie ein 45-minütiges Entspannungstraining. „Ein intensives Lachen ist wie ein kleiner Rausch – aber ohne Nebenwirkungen“, meinte ein Schüler der ersten Stunde von Yogi Madan Kataria, dem Erfinder des Lachyogas.

Lachen steigert Zufriedenheit und Resilienz

Wer lacht, hat selten böse Absichten. Laut Glücksforscherin Judith Mangelsdorf sicherte die richtige Deutung des Lachens bereits unseren Vorfahren das soziale Überleben. Wer heutzutage im Business lächelt, sorgt bei Kollegen und Kunden für bessere Stimmung und gute Geschäfte. Verantwortlich dafür sind Spiegelneuronen, die unser Gegenüber in einen ähnlichen Gefühlszustand versetzen. Last but not least erhöhen Lachen und Humor die Resilienz – das haben bereits Paul Watzlawick und Viktor Frankl unter Beweis gestellt.

Lachpotential strategisch entfalten

Apropos: Die Schwestern des Lachens heißen Glück, Freude, Heiterkeit, Gelassenheit und Zufriedenheit. Auch Witz und Humor sind Teil der glücksspendenden Familie (Schadenfreude und Zynismus lassen wir heute beiseite). Auf den Punkt gebracht: Es gibt zumindest ebenso viele Ansatzpunkte wie Lachmuskeln, um die Produktivität im Unternehmen zu steigern.

Es liegt an Ihnen, das Lachpotential Ihres Unternehmens gemeinsam mit Ihrem Team zu entfalten.

 

Lachen erlaubt! 5 Tipps für mehr Umsatz:
    1. Lachen zulassen und fördern.
    2. Kleine und große Erfolge gemeinsam feiern.
    3. Sich selbst nicht allzu ernst nehmen (und das Business nicht mit Todernst betrachten).
    4. Wertschätzung, Lob und Anerkennung erzeugen lachende Gesichter.
    5. Positive Grundstimmung wahren! Selbst wenn Ihnen gerade nicht zum Lachen zumute ist, heitern Sie sich und andere mit einem Lächeln/einer Prise Humor auf.

 

„Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt.“
– Joachim Ringelnatz

 

Autorin:

Sabine Pöhacker

Sabine Pöhacker, MSc.
Agenturleiterin

 

 

Quellen:
http://www.weka.ch/themen/management/uternehmensfuehrung/unternehmenskultur/article/humor-im-business-sie-werden-lachen-es-ist-ernst/
https://www.lachlehrerin.de/was-ist-lachyoga/weshalb-ist-lachen-gut/
https://web.de/magazine/gesundheit/wirkt-lachen-hormone-geist-glueck-33680992
https://hbr.org/2018/11/the-benefits-of-laughing-in-the-office
https://hbr.org/2014/05/leading-with-humor
https://fortune.com/2015/10/29/happy-productivity-work/
https://journals.physiology.org/doi/full/10.1152/advan.00030.2017